29. August 2018

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Zita Tóth, Ziegelstr. 7, 71672 Marbach a. N., als Übersetzerin und dem jeweiligen Auftraggeber über die Erbringung von Übersetzungsleistungen.

Sie gelten insbesondere für beglaubigte Übersetzungen, juristische Fachübersetzungen sowie sonstige Übersetzungsleistungen in den Sprachrichtungen Deutsch–Ungarisch und Ungarisch–Deutsch.

Abweichende Vereinbarungen im Einzelfall haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.

2. Angebot und Vertragsschluss

Anfragen können insbesondere per E-Mail oder telefonisch gestellt werden. Eine Anfrage des Auftraggebers stellt noch keinen verbindlichen Auftrag dar.

Auf Grundlage der übermittelten Unterlagen und Informationen kann die Übersetzerin dem Auftraggeber ein individuelles Angebot unterbreiten.

Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot annimmt und die Übersetzerin die Annahme bestätigt oder mit der Ausführung des Auftrags beginnt.

Sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist, ist ein Angebot für einen Zeitraum von 14 Tagen ab Zugang gültig.

3. Gegenstand und Umfang der Übersetzungsleistung

Die Übersetzung wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig und fachgerecht angefertigt.

Art und Umfang der Leistung richten sich nach dem individuell vereinbarten Auftrag.

Bei beglaubigten Übersetzungen umfasst die Leistung die Anfertigung und Beglaubigung der Übersetzung im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse der öffentlich bestellten und beeidigten Urkundenübersetzerin.

Eine Übersetzung stellt keine rechtliche Beratung dar und ersetzt keine Rechtsberatung durch eine hierzu befugte Person.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags erforderlichen Unterlagen, Informationen und Angaben rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

Hierzu können insbesondere Ausgangstexte, Referenzmaterial, Terminologievorgaben, Abbildungen, Tabellen oder Angaben zum Verwendungszweck der Übersetzung gehören.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Übersetzerin besondere Anforderungen an die Ausführung, insbesondere hinsichtlich des Verwendungszwecks, der Form, des Umfangs und der Anzahl von Ausfertigungen, rechtzeitig mitzuteilen.

Verzögerungen oder zusätzliche Aufwendungen, die durch fehlende, unvollständige oder verspätet übermittelte Informationen oder Unterlagen entstehen, hat der Auftraggeber zu vertreten.

Der Auftraggeber versichert, dass er berechtigt ist, die zur Übersetzung übermittelten Texte und Dokumente übersetzen zu lassen. Er stellt die Übersetzerin von Ansprüchen Dritter frei, soweit diese auf einer fehlenden Berechtigung des Auftraggebers beruhen.

5. Liefertermin und Lieferung

Der vereinbarte Liefertermin ergibt sich aus dem Angebot oder der Auftragsbestätigung.

Voraussetzung für die Einhaltung des Liefertermins ist, dass der Auftraggeber sämtliche erforderlichen Unterlagen und Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung stellt.

Bei nachträglichen Änderungen oder Ergänzungen des Ausgangstextes kann sich der vereinbarte Liefertermin angemessen verschieben. Die Übersetzerin wird den Auftraggeber über wesentliche Änderungen der Lieferfrist informieren.

Die Lieferung erfolgt grundsätzlich in der vereinbarten Form, insbesondere per E-Mail oder auf dem vereinbarten Postweg.

6. Beglaubigte Übersetzungen

Bei beglaubigten Übersetzungen richtet sich die Ausfertigung nach den gesetzlichen Anforderungen und dem vereinbarten Verwendungszweck.

Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, vor Auftragserteilung zu prüfen bzw. bei der zuständigen Stelle zu erfragen, welche Form der Übersetzung benötigt wird und ob neben der Übersetzung weitere Unterlagen oder Beglaubigungen erforderlich sind.

Die Übersetzerin übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine beglaubigte Übersetzung von einer bestimmten Behörde, einem Gericht, einer Hochschule oder einer sonstigen Institution in einer bestimmten Form anerkannt wird, soweit die Entscheidung hierüber nicht in ihren Verantwortungsbereich fällt.

7. Prüfung und Mängel

Der Auftraggeber hat die erhaltene Übersetzung nach Erhalt auf offensichtliche Fehler und Vollständigkeit zu prüfen.

Beanstandungen sind unter möglichst genauer Bezeichnung des beanstandeten Fehlers unverzüglich mitzuteilen.

Bei berechtigten Mängeln hat die Übersetzerin zunächst das Recht zur Nacherfüllung innerhalb einer angemessenen Frist.

Gesetzliche Ansprüche des Auftraggebers wegen Mängeln bleiben unberührt.

Reine Geschmacks- oder Stilfragen stellen grundsätzlich keinen Mangel dar, sofern die Übersetzung fachlich korrekt ist und keine abweichende Terminologie oder Stilvorgabe ausdrücklich vereinbart wurde.

8. Vergütung

Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.

Soweit nichts anderes vereinbart wurde, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Für zusätzliche, nachträglich beauftragte Leistungen sowie für einen nachträglich erweiterten oder wesentlich geänderten Auftragsumfang kann eine zusätzliche Vergütung vereinbart werden.

Entstehen auf Wunsch des Auftraggebers zusätzliche Aufwendungen, insbesondere für besondere Versandarten, zusätzliche Ausfertigungen oder sonstige Sonderleistungen, können diese gesondert berechnet werden, sofern dies vorher vereinbart wurde.

Die Übersetzerin kann bei umfangreichen oder kostenintensiven Aufträgen einen angemessenen Vorschuss verlangen.

9. Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Übersetzerin ist berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen und gegebenenfalls weitere gesetzlich zulässige Verzugskosten geltend zu machen.

10. Vertraulichkeit

Die Übersetzerin behandelt die ihr im Zusammenhang mit einem Auftrag bekannt gewordenen Informationen und Unterlagen vertraulich.

Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit besteht auch nach Abschluss des jeweiligen Auftrags fort.

Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

11. Einschaltung Dritter

Die Übersetzerin ist berechtigt, zur Durchführung eines Auftrags geeignete fachkundige Dritte einzusetzen, soweit dies erforderlich ist und keine entgegenstehenden berechtigten Interessen des Auftraggebers bestehen.

Dabei werden die datenschutzrechtlichen und vertraulichkeitsbezogenen Anforderungen beachtet.

12. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Soweit an einer Übersetzung urheberrechtlich geschützte Rechte entstehen, verbleiben diese grundsätzlich bei der Übersetzerin, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber das Recht, die Übersetzung für den vereinbarten Zweck zu nutzen.

Eine beglaubigte Übersetzung darf nicht verändert oder in einer Weise bearbeitet werden, durch die der Eindruck entsteht, es handele sich weiterhin um die von der Übersetzerin beglaubigte Fassung.

13. Haftung

Die Übersetzerin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.

Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet die Übersetzerin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in sonstigen Fällen, in denen eine Haftungsbeschränkung gesetzlich unzulässig ist.

14. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften verarbeitet.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung dieser Website.

15. Widerrufsrecht für Verbraucher

Soweit dem Auftraggeber als Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, bleiben die gesetzlichen Vorschriften zum Widerrufsrecht unberührt.

Bei Verträgen über Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat.

Soweit erforderlich, wird der Auftraggeber vor Beginn der Leistung gesondert über sein Widerrufsrecht und die gesetzlichen Voraussetzungen für einen vorzeitigen Beginn der Leistung informiert.

16. Anwendbares Recht

Für die Vertragsbeziehung gilt deutsches Recht.

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

17. Gerichtsstand

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, gelten für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

18. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: September 2026